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O f i c i n a   M a r í a   E l e n a

 

Die Oficina María Elena war das erste Salpeterwerk, das ab 1926 das Verfahren von Solomon R. Guggenheim anwandte. 1930 wird diese Methode auch im Salpeterwerk Pedro de Valdivia eingeführt. Das von Nordamerika ausgehende Verfahren ermöglichte die Aufbereitung von Caliche mit minderem Nitratwert (ca. 7 %), während das von Shanks entwickelte Verfahren lediglich Gesteins-
material von mehr als 14% Nitratanteil fördern konnte.

 
Salpeterwerk María Elena (Foto: anonym)


 
Salpeterwerk María Elena (Foto: anonym)


 
Museo Pampino in Maria Elena, letzte Salpetermine in Funktion. Im Foto der Museumdirektor, Herr Eduardo Ramos.
 

Zu den permanenten Ausstellungen des hiesigen Museums zählt die „Sala del Salitre“, eine Ausstellung über den Salpeter, die vom Direktor Claudio Castellón (siehe Foto) zusammengestellt wurde. Die Oficina María Elena ist das einzige Salpeterwerk, das bis zum heutigen Zeitpunkt Salpeter oder Nitrat fördert.



 

In zahlreichen Salpeterstädten war es üblich, statt Bargeld eigens geprägte Hartgummimünzen als Zahlungsmittel zu nutzen. Die sogenannten „Fichas“ waren meist nur innerhalb des jeweiligen Salpeterwerkes gültig und konnten in den unternehmens-
eigenen Geschäften, den sogenannten „Pulperías“, gegen Nahrungsmittel und andere Produkte eingetauscht werden. Der Ausbeutung der Arbeiter durch die Unternehmensführung waren somit keine Grenzen gesetzt.

 
„Fichas“ - Zahlungsmittel der Salpeterstädte


   
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